FAQ

Für Ehrenamtliche & Eltern

Was ist das Ziel von elhana?

Was ist eine Lernpatenschaft?

Was ist der Unterschied zwischen elhana und einem Nachhilfe-Institut?

Welche Fächer werden geübt?

„Mathe war noch nie meine Stärke!

Geht es bei einer Patenschaft nur um schulisches Lernen?

Wie lange dauert eine Patenschaft?

Wer sind die Lernpat*innen?

Wie kann ich sicher sein, dass mein Kind in guten Händen ist?

Wo und wie oft treffen sich Pat*innen und Kinder?

Was kostet die Patenschaft?

Was macht die Projektleitung von elhana?

Was ist das Ziel von elhana?

Vielen Kindern und Jugendlichen fehlt die Unterstützung, die sie brauchen, um in der Schule Erfolg zu haben. Ohne ausreichende Unterstützung können viele ihre Träume nicht erfüllen. elhana stellt jungen Menschen Lernpat*innen an die Seite, die ihnen die Unterstützung geben, die sie benötigen.

Was ist eine Lernpatenschaft?

Bei einer Lernpatenschaft übernimmt ein Erwachsener eine Patenschaft für ein Kind oder eine/n Jugendliche/n, um sie oder ihn beim Lernen zu unterstützen.

Was ist der Unterschied zwischen elhana und einem Nachhilfe-Institut?

Im Gegensatz zu Nachhilfe-Instituten sind die Lernpat*innen nicht bei elhana aktiv, um Geld zu verdienen, sondern engagieren sich ehrenamtlich. Sie wollen Schüler*innen, die es schwer in der Gesellschaft haben, beim Lernen unterstützen. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zu gerechteren Bildungs- und Zukunftschancen. Eine Besonderheit von elhana ist, dass unsere Lernpat*innen direkt in die Familien gehen und so eine sehr individuelle Förderung und ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Lernpat*innen und Patenkindern möglich ist.

Welche Fächer werden geübt?

Oft sind es die Hauptfächer Mathematik, Deutsch und Englisch, in denen Schüler*innen Unterstützung benötigen. Manche unserer Patenkinder wollen auch ihr Französisch oder Türkisch verbessern oder ihnen fallen kommunikative Fächer wie Geschichte oder Ethik schwer. Wir berücksichtigen bei der Vermittlung von Lernpat*innen die individuellen Wünsche der Eltern und ihrer Kinder. Während der Patenschaft entscheiden Lernpat*innen und das Patenkind gemeinsam, woran sie arbeiten möchten.

„Mathe war noch nie meine Stärke!“

Manche Ehrenamtliche blicken selbst mit gemischten Gefühlen auf ihre Schulzeit zurück. Oft haben Interessierte v.a. Bedenken, ob ihre Mathekenntnisse ausreichend sind. Nicht nur für Mathe, sondern für alle Fächer gilt: Man muss selbst kein Ass auf dem Gebiet sein. Vielmehr geht es um eine kluge Lernbegleitung, die es dem Patenkind ermöglicht, sein Potenzial und seine Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Es ist viel geschafft, wenn das Kind lernt, sich gut zu organisieren und zu planen. Dabei können Erwachsene sie auf jeden Fall unterstützen  – und wenn man nebenbei seine Mathekenntnisse aufpolieren kann, ist das ein schönes Gefühl…

Geht es bei einer Patenschaft nur um schulisches Lernen?

Lernen ist vielfältig. Manchmal ist ein Ausflug aufs Tempelhofer Feld oder ein Spiel lehrreicher, als die Hausaufgaben. Deshalb ist es wichtig, dass die Lernpat*innen mit dem Kind neben der Bewältigung der Hausaufgaben auch lacht, spielt, liest oder von Zeit zu Zeit einen Ausflug macht. Vor allem sind die Lernpat*innen für die Kinder und Jugendlichen wichtige Vertrauenspersonen und Vorbilder.

Wie lange dauert eine Patenschaft?

Eine Lernpatenschaft sollte mindestens ein Schuljahr andauern, kann aber auch länger bestehen bleiben. Oft wachsen die Tandems so eng zusammen, dass der Kontakt auch über die Lernpatenschaft hinaus bestehen bleibt.

Wer sind die Lernpat*innen?

Die Pat*innen sind Studierende verschiedener Fächer, sowie Oberschüler*innen, Berufstätige oder Senior*innen. Sie werden von der Projektleitung danach ausgewählt, ob sie Lust und Freude am gemeinsamen Lernen haben und die Zeit und Fähigkeiten mitbringen, die eine Patenschaft erfordert: Geduld, Empathie und ein Interesse daran, sich auf die Lebenswirklichkeit ihres Schützlings einzulassen.

Wie kann ich sicher sein, dass mein Kind in guten Händen ist?

Bevor die Patenschaft beginnt, werden zukünftige Lernpat*innen von der Projektleitung ausgewählt und informiert. Bevor die Lernpatenschaft beginnt, lernen die Eltern den zukünftigen Paten bzw. die zukünftige Patin persönlich kennen. Da die Patenschaft üblicherweise zu Hause bei der Familie stattfindet, können Eltern ein vertrautes Verhältnis zu der/dem Lernpat*in aufbauen und sich über die Entwicklung ihres Kindes austauschen. Die Lernpat*innen müssen, wie alle in der Kinder- und Jugendarbeit Tätigen, ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, aus dem hervorgeht, dass sie sich nicht strafbar gemacht haben.

Wo und wie oft treffen sich Pat*innen und Kinder?

Die Lernpatenschaft findet an dem Ort statt, wo die Kinder auch sonst lernen: zu Hause. Damit kann die/der Lernpat*in das Kind besser dabei unterstützen, im eigenen Alltag das Lernen zu lernen. Außerdem lernen Eltern und Lernpat*in sich so besser kennen. Die Treffen finden in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich statt und dauern, wenn nicht anders vereinbart eine Stunde.

Kostet die Lernpatenschaft Geld?

Als kleine Aufwandsentschädigung und Anerkennung des freiwilligen Engagements zahlen Eltern drei Euro pro Treffen. In Härtefällen können andere Vereinbarungen getroffen werden.

Was macht die Projektleitung von elhana?

Das elhana-Team besteht aus fünf Mitarbeiter*innen. Wir wählen Lernpat*innen aus, vermitteln sie individuell in Familien und beraten sie bei ihrer Tätigkeit. Außerdem sind wir auch Ansprechpartner*innen für Eltern, Lernpat*innen und Schüler*innen bei allen Fragen zum Thema Schule und Lernen und vermitteln bei Bedarf an andere Beratungsstellen.