Team

janni-rundJannika Fandrich ist Absolventin des deutsch-türkischen Masterprogramms in Sozialwissenschaften der HU Berlin und der ODTÜ in Ankara. Sie hat sich im Studium mit Migrations- und Integrationsforschung auseinandergesetzt und ihre Masterarbeit zur türkischen Diaspora in Deutschland geschrieben. Für schulische Bildung und die Vermittlung demokratischer Werte setzte sie sich u.a. im IMECE-Projekt der Konrad-Adenauer- und TOVAK Stiftung in der Türkei ein, indem sie dort eine Dorfschule unterstützte und auch zuvor als Lehrer*innen-Assistenz an einer Ganztagsgrundschule in Berlin-Neukölln half. Jannika ist schon immer daran interessiert, dass ihre Arbeit ein gesellschaftliches Outcome hat und Menschen hilft.

„Die Arbeit bei elhana gefällt mir, weil ich sowohl organisatorisch arbeite als auch direkt vor Ort mit den Familien zusammenkomme. Ich möchte Menschen mit Migrationshintergrund zu mehr Gleichberechtigung verhelfen und vor allem Chancengleichheit fördern. Kinder sind Beobachter und Nachahmer, daher müssen wir ihnen vorleben, was es bedeutet, in einer Gesellschaft unterschiedlicher Ansichten, Religion oder Herkunft sein zu können und trotzdem gleiche Werte zu vertreten!“


Katharina rund (2)Katharina Olschenka
ist Gründerin eines nachhaltigen Catering-Unternehmens und hat Interkulturelle Kommunikation mit dem Fokus Migrationsforschung studiert. Ihre Leidenschaft für das Kochen mit regionalen, fairen Produkten führte sie zu ihrem Engagement am Otto-Spielplatz in Moabit. Dort kocht sie zwei Mal die Woche mit Kindern aus dem Kiez, wodurch sich diese auf informellem Weg mit dem Thema Ernährung befassen. Für die Bildung von Jugendlichen hat sich Katharina bereits als Seminarleiterin in der DGB-Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin u.a. zum Thema Konflikt und Kommunikation sowie Berufsorientierung eingesetzt.

„Ich habe mich bereits in meiner Masterarbeit mit dem Thema Partizipation im Stadtraum befasst und fand es schon immer wichtig, den Kiez zu stärken. elhana stärkt die Gemeinschaft des Graefekiez über den Kanal der Bildung und ermöglicht Kindern und Jugendlichen ihre Potenziale zu erkennen. Denn jedes Kind hat unzählige Möglichkeiten sich zu entfalten, doch die Realität der Kinder vor Ort lässt dies oft nur bedingt zu.“


Mona Plenker 
ist Absolventin des Bachelorstudiums Geschichte und Kultur des Vorderen Orients im Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften an der FU Berlin. Während des Studiums hat sie sich vor allem mit gesellschaftlichen und kulturellen Themen des Nahen Ostens befasst. Als Bildungsreferentin bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas hat Mona bereits im kulturellen Bildungsbereich gearbeitet und unter anderem Führungen für Schulkassen gegeben und Fragen zur Erinnerungskultur beantwortet. Durch ihren eigenen Migrationshintergrund hat sie eine besondere Sensibilität für die Aufgaben bei elhana.

„Aufgrund meiner eigenen Migrationserfahrung bin ich mit den Problemen und Schwierigkeiten vertraut, die ein heranwachsendes Kind hat, welches in mehreren Sprachen und Kulturen gleichzeitig aufwächst. In meinen Augen erfüllt elhana mit seiner Arbeit eine Brückenfunktion, die es erlaubt, Einblicke in verschiedene Welten zu ermöglichen und bietet Raum sich gegenseitig besser zu verstehen. Nicht alle Eltern sind in der Lage den Bildungsweg ihrer Kinder zu begleiten und so für gleiche Zukunftschancen zu sorgen, deshalb arbeite ich gerne für elhana.“

Tamara Natschke

Charlotta Sauer

 

Website-IconVera Klauer ist Politologin und beschäftigte sich mit Sicherheitspolitik und Humanitärer Intervention, bevor sie 2006 die elhana Lernpaten gründete, damals unter dem Namen HANA Nachhilfenetzwerk. Mit einem Patenmodell, das Hilfe unkompliziert und unmittelbar dorthin bringt, wo sie benötigt wird, sorgte sie dafür, dass viele Kinder ihre Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss verbesserten. Sie war und ist die Lernpatin mehrerer Kinder und (inzwischen) Jugendlicher und kennt viele Familien aus der Düttmann-Siedlung persönlich.

„Ich habe in der Begegnung mit den Kindern und ihren Familien viel über unsere Gesellschaft und soziale Ungerechtigkeit gelernt. Ich habe gelernt, meine eigenen Bildungserfahrungen wertzuschätzen und möchte etwas von dem weitergeben, was allen Kindern und Jugendlichen offenstehen sollte: Bildung, Erfahrungen und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.“